Buchwerkstatt
Lektorat, Impressum
Über mich
Veröffentlichungen
Referenzen



 

 

 

 

Text und Wort  

               Lektorat und Buchwerkstatt

 


Jetzt  im Vorverkauf:

 

 

Ab sofort vorbestellbar zum vergünstigten Subskriptionspreis für 9,00 € (späterer regulärer Ladenpreis 11,80 €):
http://verlag-shop.com/nennen-wir-sie-eugenie

 

Link für Wiederverkäufer_innen: http://verlag-shop.com/epages/es280277.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/es280277/Categories/Hilfe/Fuer_Buchhaendler



 

 

 

Die junge Eugenie, die kurz vor Beginn ihres Studiums steht, muss den Senegal verlassen, weil ihre Liebe zu einer anderen Frau entdeckt wird. Eugenie flieht nach Deutschland, wo sie Schutz und Hilfe erhofft und um Asyl bittet.  Das  übliche Asylverfahren beginnt und sie muss alles über sich ergehen lassen, ohne wirklich zu verstehen, was die Behörden in diesem ihr so fremden Land mit ihr vorhaben.
Eugenie erlebt den Alltag in der Flüchtlingsunterkunft, einer heruntergekommenen ehemaligen Kaserne, bestimmt von Perspektivlosigkeit, Langeweile und der dauernden Angst vor der Abschiebung zurück in ihre Heimat, wo sie Gefängnis und die Morddrohungen ehemaliger Freunde erwarten. Eugenie trifft andere Geflüchtete, die alle ihre eigenen Schicksale mitbringen. Und sie trifft Jeff, eine deutsche Aktivistin, die sie unterstützt und in der sie eine Freundin findet. Gemeinsam versuchen sie alles, um Eugenies Abschiebung zu verhindern.

 

 

Weitere Projekte

Ausschreibung:

Die Anderen Deutschen

 

Ausschreibung für eine Textsammlung/Anthologie



Hintergrund: 2013 habe ich eine Anthologie mit Texten von Flüchtlingen und Migrant_innen im Verlag 3.0, Bedburg, veröffentlicht.

„Jetzt bin ich hier“ (Hrsg. Maria Braig)
http://buch-ist-mehr.de/jetzt-bin-ich-hier/

Im Anschluss daran kam eine Autorin auf mich zu mit der Idee, etwas Ähnliches zum Thema “Die Anderen Deutschen” zu machen. Sie selbst hat als Tochter einer weißenDeutschen und eines schwarzen GIs, die in Deutschland aufgewachsen ist, entsprechende Erfahrungen gemacht. Ebenso erlebt sie es bei ihrem Sohn.

Diese Idee würde ich nun gerne umsetzen.
Die Erfahrung des Andersseins und deshalb ausgegrenzt werden gibt es in den unterschiedlichsten Bereichen, nicht allein im Kontext des Schwarz- oder Weißseins, bzw. des Rassismus allgemein, dennoch möchte ich den Fokus gerne auf genau diesen Aspekt des „Anderen“ legen. Sicher wäre auch eine umfangreichere Sammlung zum Thema „Anderssein“ sehr spannend, würde aber das Thema des (teilweise auch verinnerlichten/unbewussten) Rassismus, um das es hier gehen soll, aufweichen und entschärfen.

Ziel des Projektes ist es nicht, allgemeine rassistische Erfahrungen zu sammeln und wiederzugeben. Die Texte sollen speziell den Aspekt beschreiben, dass Menschen, die als Pass-Deutsche aufgewachsen sind und Menschen, die nach langem Aufenthalt in Deutschland, die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben, auf den ersten Blick von weißen Deutschen häufig nicht als Deutsche wahrgenommen werden, weil sie „anders“ aussehen.
Eine weitere Gruppe, die eingeladen ist, ihre Erfahrungen wiederzugeben sind Menschen, die keinen deutschen Pass besitzen, aber in Deutschland geboren (oder in ganz jungen Jahren eingewandert) und aufgewachsen sind. Die sich als Deutsche verstehen, so aber weder erkannt noch rechtlich akzeptiert werden.

Deutsch/Deutsche/Deutschsein soll hier nicht national/nationalistisch verstanden werden, sondern als Zugehörigkeit zu einem geografischen, bürokratischen, gesellschaftlichen Raum,  als ein Gefühl des Zuhauseseins in dem Land, in dem Sie leben und aufgewachsen sind.


Folgende Aspekte können in den Texten beschrieben werden:

1. Offensichtlich erfahrener Rassismus und das Nicht-(An)Erkennen als
Deutsche, weil eben nicht weiß  = "normal"

2. Das Gefühl des Nichtdazugehörens, des irgendwo Dazwischenstehens, auch wenn es keine offensichtlichen Rassismen und Angriffe gibt. Einfach durch die Unterscheidung, die Trennungslinie, die automatisch von Weißengezogen wird zwischen schwarz und weiß, die aber ja im Grunde auch ganz woanders gezogen werden könnte. Zwischen groß und klein oder wo auch immer.

3. Das Erleben von unbewusstem Rassismus und/oder „positivem“ Rassismus der weißen Deutschen

4. Evtl. die Problematik des sprachlichen Rassismus, die ja derzeit wieder stark im Fokus steht.
(Macht es Sinn aus vor vielen Jahren entstandenen Literatur die rassistischen Worte herauszunehmen oder sollte man das besser kommentieren. Können romantisierte Begriffe wie „Zigeuner“ in Literatur und Musik überhaupt ausgetauscht werden? Kann man sich darauf beschränken, Rassismus aus der Literatur herauszustreichen/zu verändern, oder muss dann nicht auch Frauenverachtendes, Homophobes usw. usw. herausgenommen werden und bleibt dann nicht nur noch Stückwerk zurück?)




Die vier Punkte stellen lediglich eine Basis für Ihre Beiträge dar, können aber gerne ergänzt oder ausgetauscht werden.

Die Texte sollten möglichst bis zum 31. Juli an folgende Adresse geschickt werden:

maria.braig_lektorat@yahoo.de

Bitte verwenden Sie Word oder Libre Office Writer.




 


 

Ausschreibung:

Abgeschoben



Der Begriff und die Tatsache „Abschiebung“ scheinen immer mehr zum Alltag in unserer Gesellschaft und in unserem Land zu werden. Das gilt selbstverständlich nicht für die Betroffenen selbst und ihr Umfeld, für diese Menschen wird eine drohende und erst recht eine vollzogene Abschiebung immer eine Katastrophe bleiben.
Um Außenstehenden die Schicksale hinter dem abgenutzten Begriff „Abschiebung“ nahezubringen, in der Hoffnung, damit wenigstens ein wenig dazu beizutragen, Abschiebungen als das sichtbar werden zu lassen was sie sind und damit zur Abschaffung solch unmenschlicher Vorgehensweisen beizutragen, suche ich Beiträge für ein geplantes Buch. Es soll eine Textsammlung entstehen mit

- Berichten von Menschen, die abgeschoben wurden oder deren Abschiebung glücklicherweise misslungen ist
- Berichten von Freunden/Freundinnen, Familie, Bekannten, Arbeitgebern/Arbeitgeberinnen, Unterstützern und Unterstützerinnen von Menschen, denen die Abschiebung angedroht wurde oder die abgeschoben wurden
- Beiträgen von Beamten und Beamtinnen der Behörden, die Abschiebungen durchführen müssen und von Pilotinnen und Piloten von Abschiebeflügen
- Von allen, die meinen etwas beitragen zu können

Die Texte können gerne auch anonym eingereicht werden, wenn ersichtlich wird, dass es sich nicht um erfundene Geschichten handelt.

Die Texte sollten möglichst bis zum 31. März an folgende Adresse geschickt werden:

maria.braig_lektorat@yahoo.de

Bitte verwenden Sie Word oder Libre Office Writer.